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Die richtige Gesichtsreinigung und -pflege

Die richtige Gesichtsreinigung und -pflege

Geposted von Julia Glaubitz am

Die richtige Gesichtsreinigung und -pflege!

Ob man morgens für den Job, das Studium oder die Freizeit Make Up und Puder aufgelegt hat oder ungeschminkt durch den Alltag geht, spielt keine Rolle: Für eine strahlend schöne, gesund aussehende Haut ist die tägliche Gesichtsreinigung und anschließende Pflege elementar.

Denn ob Make-Up-Rückstände, Schmutzpartikel und Staub oder der letzte Rest von der Sonnencreme: Über den Tag verteilt sammelt sich allerhand auf unserer Haut und speziell die Poren im Gesicht können, wenn man sie nicht vom Schmutz befreit, verstopfen und das Hautbild stören. So pflegen wir unser Gesicht richtig:


Gesichtsreinigung: So geht es richtig!

Der Weg zu einer schönen Gesichtshaut und einem klaren Teint führt über den Grundsatz: „Gründlich, aber schonend!“ Das bedeutet in erster Linie, dass man es mit der Reinigung nicht übertreiben soll.

Darüber hinaus gilt es aber die Reinigungsmittel und Pflegeprodukte, die man verwendet, der Haut anzupassen. Jede Haut hat ihre eigenen Bedürfnisse und Problemzonen, für die es auch die passenden Pflegeprodukte gibt.


Welcher Hauttyp bin ich?

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Gewöhnlich unterscheidet man zwischen normaler, fettiger, trockener und Mischhaut. Haut, die starke Unreinheiten wie Akne aufweist, sollte besser in Ansprache mit dem Hautarzt behandelt werden, da die Ursachen meist medikamentös therapiert werden müssen und die Haut eine spezielle Pflege benötigt.

  • Die normale Haut ist der Idealzustand. Die Haut hat feine Poren und nur selten leichte Pickel und Unreinheiten. Sie hat einen leichten Schimmer, keinen Glanz, und ist auch nicht zu trocken. Die Haut ist robust und schön. Aufgrund von Umwelteinflüssen und ähnlichem ist es aber nur wenigen Erwachsenen vergönnt, eine normale Haut zu haben.
  • Die trockene und/oder sensible Haut ist schnell gereizt und zeigt dies in Form von Rötungen und trockenen Hautpartien, die sogar leichte Schuppenbildung aufweisen können. Juckreiz und Spannungsgefühle auf der Haut sind keine Seltenheit. Veränderungen im Körper (Erkrankung oder Nährstoffmangel) oder ungewohnte Umwelteinflüsse führen häufig schnell zu neuen Hautirritationen.
  • Mit der fettigen Haut kommen leider auch die Unreinheiten und Pickel, da zu viel Talg produziert wird, der sich in den großen Poren absetzt und einen öligen Film auf die Haut legt. So glänzt das ganze Gesicht, besonders aber an der Stirn und am Kinn. Einen Vorteil hat die fettige Haut aber: Sie knittert weniger schnell, bleibt also länger von Falten verschont.
  • Die Mischhaut ist ein spezieller Typ, da sie sowohl trockene als auch fettige Partien aufweist. Während Wangen, Haaransatz und Hals oftmals trocken und teilweise schuppig sind, tritt an Stirn, Nase und Kinn die typische, fettige T-Zone auf.

Wer sich nicht sicher ist, welchen Hauttyp er hat – eventuell auch, weil sich die Haut im Laufe des Jahres verändert – kann einen Dermatologen zu Rate ziehen.


Schritt für Schritt das Gesicht reinigen und pflegen

1. Make-Up- und Lippenstift-Reste werden im ersten Schritt mit einem sanften Waschgel oder einer Gesichtsseife entfernt. Dazu feuchtet man das Gesicht mit lauwarmem Wasser an und verteilt das Reinigungsmittel in kreisenden Bewegungen auf der Haut. Anschließend werden die Reste gründlich abgespült. Um beim Abtrocknen nicht wieder neuen Schmutz auf die Haut zu übertragen, sollte man immer ein sauberes Handtuch verwenden!

2. Mit Reinigungsmilch und Gesichtswasser können die Poren nun vollständig geklärt werden. Einfach etwas von dem Gesichtsreiniger auf ein Wattepad auftragen und das Gesicht sowie den Hals mit leichtem Druck säubern. Ein erneutes Reinigen mit klarem Wasser ist nicht notwendig. In der Regel beinhalten Gesichtswasser und Reinigungsmilch bereits nährende Inhaltsstoffe, die Feuchtigkeit und Pflege spenden. Das würde man nur wieder abwaschen.

3. Zu einer guten Gesichtsreinigung gehört auch die anschließende Pflege, denn mit jeder Reinigung entfernt man nicht nur Make Up und Schmutz, sondern auch den natürlichen Schutzfilm der Haut. Mit einer passenden Gesichtscreme für den Tag oder die Nacht wird dieser wieder aufgebaut und die Haut erhält die benötigte Unterstützung – gegen Trockenheit, Fett oder Unreinheiten.


Die verschiedenen Reinigungsmittel – was soll ich nehmen?

Für viele Frauen und Männer stellt sich die Frage: Was soll ich zur Reinigung des Gesichts verwenden? Grundsätzlich sollte man etwas zum Reinigen, zum Klären und zum Pflegen haben – also etwa ein Reinigungsgel, ein Gesichtswasser und eine Feuchtigkeitscreme. Hier ein Überblick zu den Mitteln der Gesichtsreinigung:

Reinigungsschaum und Reinigungsgel haben den großen Vorteil, dass sie beim Verreiben in der Hand einen feinporigen Schaum bilden, der selbst aus kleinsten Poren den Dreck herausholen kann. Gleichzeitig sind Schaum und Gel mit speziellen Texturen versehen, die den natürlichen Hautschutzmantel nicht angreifen, dennoch aber gründlich reinigen.

Reinigungsmilch und Reinigungswasser dienen nach dem Reinigen der Haut der Klärung der Poren. Viele verwenden die Reinigungsmilch als Alternative zum Schaum oder Gel. Oftmals reinigt sie aber nicht so gründlich und hinterlässt einen cremigen Film auf der Haut. Das empfinden viele als wenig erfrischend und wenden die Reinigungsmilch daher erst im Anschluss an. Wer das Gesichtswasser auch für die Reinigung der Augenpartie verwenden will, sollte darauf achten, dass keine scharfen, alkoholischen Stoffe enthalten sind.

Seife wird von vielen Menschen verwendet, weil sie günstig ist und man sie sowohl für die Hände als auch das Gesicht verwenden kann. Aber Vorsicht: Handseife kann die Gesichtshaut stark austrocknen. Besser also zu einer speziellen Gesichtsseife greifen. Hygienischer sind allerdings Gesichtsschaum und -gel, da sie im Spender verkauft werden.

Wer nach der Reinigung über Juckreiz und Spannungsgefühle klagt, kann zu Reinigungsöl greifen. Das ist sehr sanft zur Haut und trocknet sie nicht aus. Es eignet sich vor allem zur Reinigung von Make Up und Schmutz, weniger zur Klärung der Poren, da immer ein Ölfilm auf der Haut bleibt. Wichtig: Reinigungsöl nur bei normaler oder trockener Haut anwenden. Für die fettige und Mischhaut hat Reinigungsöl keine Vorteile.

Peelings, Masken und Seren sind die Extraportion Pflege für die Gesichtshaut. Mit einem leichten Peeling werden überschüssiger Talg und abgestorbene Hautschuppen sanft abgetragen und die Haut kann wieder strahlen. Masken nähren mit reichhaltigen Texturen und spenden viel Feuchtigkeit oder klären das Hautbild. Hochkonzentrierte Seren eignen sich gut als Ergänzungspflege – zum Beispiel für die strapazierte Haut nach dem Sommerurlaub. Sowohl Peeling als auch Maske und Serum sollten nur ein bis zwei Mal pro Woche angewandt werden, um die Haut zu schonen.


Dos & Don'ts – was man über die Gesichtsreinigung wissen sollte!

Es gibt nicht nur viele Gewohnheiten in der Gesichtsreinigung, der man einfach nachgeht, weil man es schon immer so getan hat. Es geistern auch viele Mythen durch die Welt, die Frauen und Männer irritieren. Was ist nun richtig? Was soll man machen und was lassen? Hier die Dos und Don'ts zur Gesichtsreinigung.

Dos

  • Die Gesichtsreinigung und -pflege sollte morgens und abends durchgeführt werden, auch wenn Sie glauben, dass Ihr Gesicht eigentlich nicht schmutzig ist. Schweiß, Staub und andere Partikel lagern sich immer ab – ob im Schlaf oder im Alltag. Verabschieden Sie sich also von dem Gedanken, dass die Reinigung nur nach dem Schminken folgt!
  • Reinigung, Klärung und Pflege sollten möglichst in kurzen Abständen aufeinander folgen. Zum einen braucht die Haut die Pflege nach der Reinigung, zum anderen sind die Poren durch die Behandlung offen und aufnahmefähig für Nährstoffe und Feuchtigkeit.
  • Die Produktvielfalt in der Drogerie, im Kaufhaus oder auch online verleitet dazu, dass man gerne viele verschiedene Reinigungs- und Pflegemittel im Badezimmer stehen hat. Empfehlenswert ist es aber, sich auf eine Pflegelinie einer Marke zu konzentrieren. Die einzelnen Produkte sind in ihren Wirkkomplexen aufeinander abgestimmt und wirken daher in der Gesamtheit am besten. Das Reinigungsgel von einer Marke und die Pflegecreme von einer anderen kann zu Hautirritationen führen – und die möchte man ja vermeiden!
  • Gesichtsbürsten – ob manuell oder elektrisch – können problemlos in die tägliche Gesichtspflege integriert werden. Vor allem bei öliger Haut können sie die Poren tief reinigen und das Hautbild klären. Die normale Haut benötigt diese zusätzliche Intensivierung der Reinigung nicht. Vorsicht bei Akne, Allergien oder Ausschlägen: Dann sollte man nicht nur Gesichtsbürste greifen. Außerdem wichtig: Die Gesichtsbürsten müssen absolut hygienisch sein, damit sie bei der nächsten Reinigung keinen alten Schmutz in die Poren reiben.

Don'ts

Werde Glücklich mit deinem Lächeln
  • Zu heißes Wasser kann nicht nur unangenehm sein, sondern vor allem die trockene und sensible Haut zusätzlich strapazieren. Lauwarmes Wasser ist ideal, damit die Reinigungsmittel gut schäumen und den Schmutz entfernen.
  • Nicht zu stark rubbeln: Make Up und Schmutz lassen sich zwar nicht nur mit fließendem Wasser abwaschen, aber schon leichte Massagebewegungen reichen, um das Gesicht zu reinigen. Man muss es also nicht übertreiben! Im Übrigen auch nicht in der Häufigkeit.
  • Reinigungstücher sind ungemein praktisch, aber weder umweltschonend, noch entfernen sie das gesamte Make Up im Gesicht. Die feuchten Tücher nehmen nur oberflächlich Make Up und Schmutz von der Haut. Gereinigt ist sie danach aber nicht. Wenn man nicht auf Reinigungstücher verzichten möchte, dann immer in Verbindung mit einem zusätzlichen Reinigungsmittel anwenden.
  • Warum nicht nur mit Wasser reinigen? Diesen Gedanken unterstützen mittlerweile viele Dermatologen und Hautexperten – allerdings nur für junge Haut oder Menschen mit unproblematischer Haut. Make Up lässt sich jedoch nicht einfach mit Wasser wegspülen und auch die anspruchsvolle Haut braucht besondere Pflege.

Bei der Reinigung von Gesicht und Hals kann man durchaus Fehler machen. Wichtig ist, dass man mit Produkten passend zum Hauttyp reinigt und pflegt. Die Kosmetikbranche hat hier sehr gute Produkte entwickelt und bietet eine vielseitige Auswahl für jeden Hauttyp – mittlerweile auch im Naturkosmetikbereich. Jeder findet also die passende Pflege für sich!



Quellen

  • http://www.paradisi.de/Beauty_und_Pflege/Gesichtspflege/Gesichtsreinigung/
  • https://drlinde.wordpress.com/2014/04/08/7-haufige-fehler-bei-der-gesichtsreinigung/
  • http://www.netdoktor.de/hautpflege/gesichtsreinigung/
  • http://hautgesundheit.org/die-verschiedenen-hauttypen/

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